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Monet192 – Champions Club

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„Rapper woll’n Krieg, doch wird es real, kommt nur die Mailbox“ – Monet192 braucht noch nicht einmal zwei Minuten, um deine Crew stummzuschalten. In „Click Clack“, der letzten Single vor der Veröffentlichung des neuen Albums „Champions Club“ (01.07.) markiert der MC sein Revier. „Kenne paar Dawgs, they don’t talk, du hörst Click Clack“, heißt es im Refrain des Tracks, bei dem nach zuletzt einigen Lovesongs nun alle Zeichen auf Punchlines stehen. Wer traut sich, es mit ihm aufzunehmen?

Wer gedacht hat, dass sich Monet im Zuge der neuen Platte vollumfänglich auf Good Vibes fokussiert hat, liegt falsch – denn wenn er Lust hat, fliegen die Fetzen. Monet kennt den Straßenkodex, kennt die Jungs mit den Skimasken, weiß, wie man die Hater auf Distanz hält. Während Rest-Deutschland verzweifelt versucht, Pop Smoke zu imitieren, steppt Monet seinen Signature-Sound ein weiteres Mal auf’s nächste Level up. Der schaurig-minimalisitische Beat stammt aus dem Hause seines angestammten Producers Maxe.

Abgerundet wird der heutige Release mit dem Musikvideo, das unter der Regie von Regisseur Milos Savic gedreht wurde. Selten hat ein visuelles Begleitwerk die Message eines Deutschrap-Tracks so treffsicher bebildert, wie diese an legendäre David-Lynch-Filme erinnernde Videoproduktion in Schwarz-Weiß, mit der Mille sein Schaffen im „Campions Club“-Kontext krönt. Diesmal ist da keine Yacht, keine Skyline, kein im Sonnenuntergang funkelnder Helikopter zu sehen – nur eine zum Schlachthof umfunktionierte Lagerhalle, von deren Decke furchteinflößende Character mit Tiermasken baumeln und in deren Mitte ein von der Kapuze beinahe unkenntlich gemachter Monet steht. Ansage.

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