Amber Run – Philophobia

Foto: Daniel Alexander Harris

„Affection“ heißt der erste Vorbote aus dem dritten Studioalbum „Philophobia“ von Amber Run. Der neue Track, der Anfang des Jahres im Rahmen ihrer Album-Session aufgenommen wurde, ist schonungslos ehrlich und damit einer der bis dato persönlichsten Songs von Amber Run. Sänger Joe Keogh erklärt: “I hope after people have heard the record they feel closer to the band. Gone are the days where we feel angry to the point of pushing people away. We want to draw people in and keep them close. In the hope we could have a shared experience.” Das dritte Studioalbum von Amber Run „Philophobia“ beschäftigt sich mit Philophobie – die Angst vor der Liebe. Ganz egal ob platonisch oder romantisch, unerwidert, bedingungslos oder hässlich: jeder Mensch erfährt eine Form von Zuwendung. Im Idealfall ist diese Form Liebe – von einem Elternteil, seinem Kind oder Partner -, die dir einen Sinn gibt. Ein Gefühl, das dazu führt, dass du dich vollständiger und vollkommener fühlst, als du es je für möglich gehalten hast. Liebe kann das Leben lebenswert machen. Gleichzeitig kann Liebe dich aber auch in den Abgrund stürzen und schlichtweg gänzlich zerstören.

Dieser Konflikt, der empfindliche Drahtseilakt zwischen den beiden Extremen, ist, was Amber Run auf ihrem dritten Studioalbum „Philophobia“ ergründen. Festgehalten auf 10 wunderschönen, und zugleich sinnierenden, in sich gehenden und selbst-reflektierenden Songs. Wenngleich Philophobie – die Angst vor der Liebe – das zentrale Kernthema der neuen Platte des Trios aus Nottingham ist, so erkunden Leadsänger Joe Keogh, Bassist Tom Sperring und Keyboarder Henry Wyeth auf „Philophobia“ menschliche Zuwendung in all seinen vielen verschiedenen, komplexen Facetten und Formen. Dabei schaffen es Amber Run, diese komplexe Thematik zu einem Tornado aus Emotionen und Gefühlen zusammenzubringen. Somit ist das neue Album „Philophobia“ eine tiefgehende und zugleich fast schon philosophische Exkursion, die sich mit den Auswirkungen von Liebe und Zuwendung auf eine Person in all seinen Facetten – sei es positive oder negativ, schädlich oder stärkend – intensiv auseinandersetzt. So schwebt auch der erste, neue Song-Vorbote „Affection“ mit einer natürlichen Anmut daher, und es dauert nicht lange, bis man sich in Keogh‘s herzzerreißende Stimme wiederfindet: „love to me has been as bad as good“, „love can be as deaf as it is blind.“

Im Sommer kommen Amber Run auf ausgedehnte Festival- und Club-Tour durch Europa – darunter auch in den deutschsprachigen Raum:

22.07. Zürich – Papiersaal
24.07. Wien – B72
01.08. Hamburg – Sommer in Altona
02.08. Michelstadt – Sound of the Forest
23.09. Köln – Clubbahnhof Ehrenfeld
24.09. Berlin – Lido
25.09. Hannover – Musikzentrum

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