Alphonzo – Nackt

Heute erscheint mit „Nackt“ die zweite Videosingle aus Alphonzos neuem Album „Analog Slang“. Der größtenteils von Figub Brazlevic produzierte Longplayer erscheint in genau einem Monat, am 24. Mai 2019, über Krekpek Records und Vinyl Digital. „Nackt“ steht mit seiner selbst-entblößenden Ehrlichkeit sinnbildlich für die Inhalte auf „Analog Slang“ – „mehr Ich kann ich nicht, komm noch ein Stück ran“, rappt der Dresdener Rapper über ein von Figub Brazlevics geflipptes Stringtronics-Sample und gibt den eigenen Schatten- und Lichtseiten in seinen Texten Raum. „Analog Slang“ ist bereits das zweite gemeinsam mit dem Berliner Produzenten und Labelinhaber realisierte Release nach der gemeinsamen 2016er EP „Naturgesetz“. Diesmal hat Figub Brazlevic elf der insgesamt 13 Instrumentals auf dem Longplayer produziert. Weitere Beats kommen von HTN und Mono Massive. Als Featuregäste hat Alphonzo Classic der Dicke, Marie Antoinette und Netik Deputee eingeladen.

Rapper, Multiinstrumentalist und Musiknerd: Alphonzos künstlerische Identität macht an den Grenzen des Boombaps lange nicht Halt. Dennoch liefern Figub Brazlevic und er auf „Analog Slang“ genau das: Feinste Golden Era Rap-Melancholie mit Texten, die blank ziehen und zeigen, was in dem Hasenkostüm steckt. Es geht um die klarste Art der Kommunikation, um zwischenmenschliche Kontakte, ohne digitalen Pseudokommunikationsbullshit. Um das Ende des sich Verstellens, um Ehrlichkeit, Offenheit. Ein Gegenentwurf zur platten deutschen Unterhaltungskultur. Musik, die sich dem Schmerz nicht entzieht, sondern nach Wegen sucht, „das eigene Licht ins Dunkel zu bringen“, zwischen Bukowski-Zitaten und fast schon tröstlich souliger Instrumentierung. Pack das leuchtende Display zur Seite, lass die Phrasen sein und dich treiben – das ist „Analog Slang“.

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