Philipp Greter – Seine Wurzeln findet man im Dub

Am 25.01. 2018 erscheint Philipp Greters Debut Album „Logic Chaos“ auf Hybrid Records. Einigen dürfte der Soundtüftler aus Luzern als Keyboarder und Produzent der Schweizer Band „Dub Spencer & Trance Hill“ ein Begriff sein, für die er in den letzten 10 Jahren 11 Alben produziert und zwischen Helsinki und Süditalien hunderte Liveshows absolviert hat. Greters Wurzeln im Dub sind auf seinem Erstling unter eigenem Namen unverkennbar, doch im Vergleich zu seinen Bandalben geht es deutlich elektronischer zur Sache. Die für Dub Spencer prägenden rockig-psychedelischen Gitarren und Live Drums fehlen komplett und machen Platz für sphärische Synth-Landschaften und hypnotische Beats. Philipp Greter hat das Album komplett im Alleingang eingespielt, gemischt und gemastert und zeichnet auch für das Artwork verantwortlich. Stilistisch geht die Reise von 90er Jahre Chill- und Dub Reminiszenzen die an „The Orb“ oder „Rockers Hi-Fi“ erinnern über trancige Einflüsse bis in moderne Ambient und Dub Techno Gefilde. Weitestgehend instrumental gehalten, wird die Platte nur sehr vereinzelt durch Vocal- und Sprachsamples angereichert. Die 8 Tracks auf „Logic Chaos“ sind bis ins letzte Detail perfekt arrangiert und ausproduziert. Jedes einzelne Stück zieht den Hörer in seinen Bann und hält die Spannung trotz zum Teil epischer Länge von bis zu 9 Minuten pro Song. Der Sound ist glasklar aber niemals scharf, der Bass immer fett und warm, das Klangbild ist dreidimensional und tief. Für jeden Liebhaber elektronischer Musik eine absolute Offenbarung. Begleitet wird der Release durch eine exclusive Vinyl 4 Track Remix Ep des Songs „Urban“ auf dem sich COEO, Jah Schulz und AnalogBassCamp die Ehre geben und ihre ganz eigenen, sehr unterschiedlichen Interpretationen des Titels beisteuern. Mit extra Vinyl Mastering und 45rpm auf 12“ bleibt auch hier klanglich kein Auge trocken.