HeXer – Metropolis

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Er ist gerade mal 19 Jahre alt – und trotzdem kann HeXer aus Leipzig schon einen beeindruckenden musikalischen Werdegang vorweisen. Als er mit 6 Jahren eingeschult wird, beginnt er gleichzeitig eine vertiefte musikalische Ausbildung im Bereich Gesang und Klavier. Im Alter von 10 besteht er die Aufnahmeprüfung des Thomanerchores. Dort lebt er in einem Internat und kommt täglich und intensiv mit Werken von Bach bis Mendelsohn in Berührung. Jeden Freitag und Samstag führt er als Chormitglied die über die Woche eingeübten Stücke in der Thomaskirche in Leipzig auf. Mit dem Thomanerchor ist er zudem mehrere Male im Ausland, wie zum Beispiel 2012 auf einer Tour durch Japan und Südkorea.

2014 startet HeXer die ersten Rapversuche in Form von Battleturnieren. Er nimmt an mehreren Turnieren teil und verbessert sich durch seinen eigenen Anspruch an Lyrik und Skills stetig. Gleichzeitig veröffentlicht er Freetracks auf Youtube, die Anfangs noch battlelastig sind, aber mit der Zeit immer mehr gesellschaftskritische Zeilen beinhalteten. 2018 veröffentlicht er seine Qualifikation für die Live is Battle Area von Pa Sports. Ein Jahr später beginnt HeXer mit dem

Schreiben an seiner EP „Metropolis“, die im November 2019 auf dem Label Arjuna released wird. Mit seinem Ep-Debüt stellt sich HeXer weiter als eigenständiger Künstler und nachdenkender Mensch vor. „Metropolis“ kritisiert viele Aspekte der Gesellschaft, ohne dabei Fakten zu benennen. Sie basiert auf Emotion. Dadurch werden oft Themen oder Dinge verzerrt und übertrieben dargestellt. So entstand eine EP, die unsere Gesellschaft fast schon dystopisch darstellt. Spaltung spielt hier eine tragende Rolle. Da dieser Themenpool an den Film „Metropolis“ aus dem Jahr 1927 erinnert, stand dann auch schon der Name der EP fest. Bei allem was er tut, erhebt er nicht den Zeigefinger. Vielmehr macht er sich Gedanken zu gewissen Themen und versucht sie zu reflektieren. Durch seine Erfahrungen im Chor sind diese untermalt mit unterschiedlichen Stimmlagen bei den Strophen und teils operesken Hooks, die sein Debüt auch stilistisch zu etwas Einzigartigem im Deutschrap machen.