FÆM – Keep Me Up

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Jakob, Tim und Chris waren wohl dazu bestimmt, gemeinsam Musik zu machen. Zusammen in eine Schulklasse gewürfelt, starteten sie die Band mit fünfzehn. Wenn man die Hamburger heute hört, fällt es allerdings schwer zu glauben, dass ihre erste Vision eine völlig andere war. „Bis wir neunzehn waren, haben wir musikalisch komplett in den 60ern und 70ern gelebt, wir haben uns dem ganzen aktuellen Charts-Kram verweigert“, so Jakob – und dieser Einfluss ist noch immer präsent in den dreistimmigen Westcoast-Harmonien, die den Sound der Band bis heute prägen. Mit „Keep Me Up“, einem kleinen Reggae-Pop-Masterpiece, das auf einer schlingernden HipHop-Bassline basiert, legen die drei Jungs nun ihre erste offizielle Single vor. Trotz der offensichtlichen Ironie in den Texten gibt die Band offen zu, ein mitunter manisches Interesse an Politik zu haben, und „irgendwie findet das auch einen seltsamen Weg in unsere Songs“, so Jakob. „Keep Me Up“ beschreibt er als „unwissentlich politisch“, und ergänzt: „Es ist eigentlich ein sehr persönlicher Song über eine offene Beziehung mit einer Exfreundin, die zu einer Art Wettkampf wurde. Bei mir führte das irgendwann zu einer aggressiven Form männlicher Eifersucht, die, wie ich später merkte, in unserer patriarchalischen Gesellschaft nicht selten in Gewalt endet.“ Das Private ist eben politisch – wie privat es werden kann, offenbart das heute am 13.11.2019 veröffentlichte Video, in dem die drei Hamburger kaum bekleidet in den heimischen Federn zu sehen sind. Den geheimen voyeuristischen Neigungen kann nun ungehemmt gefrönt werden: Den Clip zu „Keep Me Up“ gibt es hier zu sehen. Mit seiner – nicht nur im Video angedeuteten – Mischung aus Ernsthaftigkeit und rasierklingenscharfem Humor wird klar: Es wird eine wilde Reise für das norddeutsche Trio. Willkommen in der Welt von FÆM, die sich gewiss schon bald erweitern und vergrößern wird! Und schon mal zum Vormerken: Die Band wird am 22.11.2019 auf der Aftershow-Party des International Music Awards spielen.