Heute veröffentlicht die aus Marokko stammende und in L.A. lebende Singer-Songwriterin, Ami Taf Ra, ihr Debütalbum, „The Prophet And The Madman“. Ein transzendentes, klangliches Erlebnis, das sich aus Gnawa, Gospel und spirituellem Jazz speist, ist das Album eine persönliche und poetische Meditation über Dualität, Heilung und Ahnenerinnerung.
Inspiriert von Khalil Gibrans bahnbrechendem Werk, „Der Prophet“, wurde das Album von Ami Taf Ra vom Saxophonisten und Komponisten, Kamasi Washington, produziert, mit dem sie häufig zusammenarbeitet. Ihr Album erweitert eine zunächst bloße klangliche Vision zu einer reich strukturierten Reise über elf Tracks, an denen unter anderem Ryan Porter, Miles Mosley, Brandon Coleman, Tony Austin, Taylor Graves, Cameron Graves, Ronald Bruner Jr., Allakoi Peete, Kahlil Cummings und Kamasi Washington beteiligt sind. „The Prophet And The Madman“ von Ami Taf Ra ist ein kühnes Statement einer Sängerin, die in den Traditionen arabischer Größen wie Fairuz, Umm Kulthum und Warda verwurzelt ist und sich dennoch furchtlos auf neues klangliches Terrain begibt. Es ist ein Album, das nicht nach Antworten, sondern nach Präsenz sucht – eine Hingabe an die Reise, nicht an das Ziel.
Im Laufe ihrer Karriere hat Ami Taf Ra auf Bühnen in aller Welt gestanden und das Publikum in Dänemark, der Türkei, Marokko, Belgien, Israel, dem Libanon und Jordanien begeistert. Sie ist auf angesehenen Festivals wie dem South East Jazz Festival und dem Haarlem Jazz Festival in den Niederlanden aufgetreten, ebenso wie mit dem niederländischen Royal Metropole Orchestra in der königlichen Konzerthalle der Niederlande, dem weltbekannten Concertgebouw, und dem Dutch Blazers Ensemble. Ami Taf Ra war mit Kamasi Washington auf ausgedehnten Tourneen unterwegs und trat gemeinsam an namhaften Orten und auf Festivals in den Vereinigten Staaten auf, darunter City Winery in Boston, das Hollywood Bowl Jazz Festival und die Just Jazz Concert Series in der Mr. Musichead Gallery in Los Angeles. Darüber hinaus ist sie mit einer Vielzahl von Musiker:innen aufgetreten, darunter Posaunist Ryan Porter, Saxophonist Rickey Washington, Perkussionist Kahlil Cummings, Bassist Ben Williams, Schlagzeuger Jonathan Pinson und Pianist Jamael Dean.
Heute erforscht Ami Taf Ra weiterhin die Verschmelzung von Kulturen durch Musik und kreiert einen Sound, der ihr Erbe ehrt und gleichzeitig neue Einflüsse durch verschiedene Sprachen und Nationalitäten einbezieht. Mit jedem Auftritt bemüht sie sich, Menschen, Geschichten und Traditionen über Grenzen hinweg miteinander zu verbinden. Die Arbeit von Ami Taf Ra ist ein Beweis für die Kraft der kulturellen Verschmelzung in der Musik, die Kontinente und Traditionen überbrückt, um einen Klang zu schaffen, der sowohl zeitlos als auch zeitgenössisch ist.
Foto: Audrey Wilkins
