Mit seinem dritten Longplayer festigt der Mindener Curse spielend seinen Ruf als einer der wenigen deutschen Rap-Topstars. Vollgepackt mit 16 Tracks, die so abwechlungsreich sind, wie man es sich wünscht, drückt der 24jährige seine Sorgen, Gedanken und Beobachtungen aus und wandelt gekonnt zwischen den Welten Autobiographie und Storytelling. Bereits der Opener “Alles Wird Besser”, der mit einer Live-Posaune für eine dichte Atmosphäre sorgt, verdeutlicht die Grundstimmung des Gesamtwerks: Es ist Zeit für Verbundenheit. Politischen Statements, die mehr als zuvor einfließen, läßt er regelmäßig Hoffnungsschimmer folgen, scheinbar aussichtslose verschiedene Ist-Zustände erscheinen aus seiner Sichtweise plötzlich nicht mehr unveränderbar. Auf “Widerstand” feat. Gentleman, einem der zahlreichen Höhepunkte, äußert sich Curse zum Krieg, auf dem einzig vom Piano begleiteten “Und Was Ist Jetzt” zu enttäuschter Liebe, überraschende Tempowechsel ziehen sich wie ein roter Faden durch die gesamten 70 Minuten.
Ich könnte noch lange über die “Innere Sicherheit” schwadronieren und ins Detail gehen, das nimmt aber die Spannung, und genau die ist es, von der dieses Album lebt!
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