Über Eminems Darstellung von Kontroversen und deren Legitimität kann man sich streiten. Die einen loben ihn, die anderen kritisieren ihn. Das ist sicherlich auch einer der Hauptgründe, warum Eminem eine so große Präsenz in der Presse besitzt. Man sollte aber den musikalischen Aspekt nicht unterschätzen, welcher den Weißen aus Detroit so weit nach oben gebracht hat. “The Eminem Show" wird garantiert auch wieder weltweit über den Ladentisch gehen. Zu recht, denn was Slim Shady hier fabriziert hat ist Rapoberliga. Seine Texte lassen uns tief in die Welt des Marshall Mathers blicken, er stellt vieles klar und schießt, wie so oft, in alle Richtungen; daß er sich dabei nur auf wenige verlassen kann, zeigt auch das Gastprogramm: Dr. Dre, Obie Trice, Dina Rae (zuständig für die radiotauglichen RnB-Hooks bei “Superman"), D-12, Nate Dogg und seine Tochter Hailie. Produziert hat er überwiegend alleine, Jeff Bass hat ein bißchen co-produziert und Dr. Dre hat seinem Protégé drei Beats gegeben. Schwächere Momente hat er mit den Tracks 8, 12 und 14, alle anderen sind top!
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