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EPMD - "We Mean Business" 
Man mag es kaum glauben aber Erick (Sermon aka tge Green Eyed Bandit) und Parish (Smith aka PMD) sind zurück, „and they’re still makin‘ dollars“! Das letzte gemeinsame Album der beiden Veteranen erschien 1999 („Out Of Business“) und seit dem waren sie (mal wieder) auf Solofaden unterwegs. Ob nun das liebe Geld oder andere Beweggründe bei der Entscheidung ein neues Album aufzunehmen eine Rolle spielten oder nicht, dass kann uns eigentlich vollkommen egal sein. Es kommt schließlich darauf an was dabei herauskommt!

Und das ist erstaunlicherweise gut geworden! Das bereits erwähnte 99er Album „Out Of Business“ war nach den davor erschienen Klassikern eine leichte Enttäuschung aber das bügeln die Beiden jetzt mit einem Album aus, dass zwar danach klingt als wäre es direkt im Anschluss zu „Out Of Business“ aufgenommen wurden, aber dennoch keinen „altbackenen“ Sound aufweist. Ein Großteil der Songs wurde in unnachahmlicher Weise wieder von Erick Sermon selbst produziert: die Rückkehr des Def Squad/Hit Squad Funks! Parish war auch wieder an einigen Produktionen beteiligt und diesmal waren zusätzlich auch noch Produzenten von außerhalb dabei. Das sind dann auch so hochkarätige Leutewie DJ Honda, 9th Wonder und Ty Fyffe gewesen. Anspieltipps gibt es dann auch gleich mehrere: Da wäre zum einen die Vor-Ab Single „Run It“ mit KRS-One oder der erste Song auf dem Album namens „Puttin‘ Work In“ feat. Raekwon vom Wu-Tang Clan. Dessen Clan Kollege Method Man ist bei „Never Defeat ‘Em“ mit von der Partie und auch die beiden Ziehkinder EPMD’s, Keith Murray („They Tell Me“) und Redman („Yo“), sind natürlich mit dabei. Nur DAS EFX sucht man vergebens, aber die Beiden sind ja auch schon eine Weile mehr oder weniger in der Versenkung verschwunden. Als Letztes bleibt mir nur noch der Hinweis auf die offizielle Single „Listen Up“. Ein bounciger und gleich ins Ohr gehender (aber nicht in 08/15 Klingelton-Manier), typischer Erick Sermon Funk Beat, gepaart mit entspannten mid-90s Raps und einem 1A Chorus von Teddy Riley. Und nein, das ist kein Auto-tune, sondern die gute alte Voicebox die in den 80ern und 90ern durch Roger Troutman (und dessen spätere Tupac Collabo „California Love“) und eben Teddy Riley geprägt wurde. Alles in allem ein erfrischendes und entspanntes Album dass die beiden Altmeister da vom Stapel gelassen haben. Für die alten Fans ist es eh ein Pflichtkauf, aber auch die unter euch die nix mit dem Namen EPMD anfangen können, sollten ruhig mal rein hören.

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Details Ausgabe
Label: Bodogmusic / Soulfood Music
Art: Album
Musikrichtung: Hip Hop

Autor: Mirko Kadler
MKZWO 100
Heftcover MKZWO 100
02.2009


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