Die drei HSRler auch gerne „Hurensohn Record“ genannt repräsentieren diesen Namen relativ gut.
Der Sound auf dem 28 Tracks starken Album nimmt die Atmosphäre ein und möchte ein dreckiges gechilltes Crack Feeling schaffen welches meiner Vorstellung nach einen Trip oder Crackturn positiv unterstützen würde.
Da ich nun leider momentan kein Crack genommen habe und das, wie die meisten anderen Menschen auf dieser Welt auch in näherer Zukunft nicht tun werde, find ich den Sound lediglich gechillt und langweile mich nach dem 20ten Track mit ähnlichem Beat wie alle Songs zuvor sogar ein wenig.
Einige Ausnahmen beschreiben zum Beispiel die Tracks „Anti Buffalo“ oder „Lapsus“- die eine Art sehr unterhaltsamen Pseudo- Dancehall- Freestyle oder auch tanzbare Drum’n’Base Tunes anbieten.
Die Lyrics machen es nicht wirklich besser, da die Songs weder gut verständlich gemischt sind und deshalb die Texte auch nicht wirklich authentisch rüberkommen, geschweige denn abwechslungsreich gestaltet sind. Ich finde auch, dass die Tatsache, dass ein Großteil der Songs gefreestylt ist, dies nicht wirklich entschuldigt. Individuell ist „In deinem Wohnzimmer“ allemal, das Berliner Untergrund Ensemble HSR täte sich allerdings besser daran Quantität durch Qualität zu ersetzten, denn irgendwie scheint das Spektrum an Wortgewandtheit bis zum traurigen Ende durch z.B. pausenlose Wiederholungen ein und derselben Liedzeile oder identischer Thematik mehrerer Tracks ziemlich zerstört.
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