… Also verdammt nochmal leg’ Dich nicht mit dem Topf an, das ist kein Spiel mit dem Feuer, sondern mit Sprengstoff. Jeder Rapper wär’ froh, wenn er in unserer Posse wär’ …
Also selbstbewußt scheinen sie ja zu sein, die Männer vom Blumentopf. Das müssen sie auch, wenn sie ihren angeblichen ”Standort“ festigen und ausbauen wollen. Bis jetzt als Geheimtip gehandelt, beweisen die Mannen um DJ und Produzent Sepalot, daß sie diesem Ruf gerecht werden. Der Topf verbindet auf angenehmste Art und Weise humorvolle Texte und Messages, die man manchmal erst beim zweiten Hören erkennt. Die N.Y. orientierten Beats und angenehmen Sounds ermöglichen einem ein bis auf wenige Momente unbeschwertes Nonstop-Durchhören der Scheibe. Ein großer Vorteil der Münchner Supastars, sowohl auf Platte wie auch live, ist dabei die Anwesenheit von vier verschieden orientierten Vokalisten, von denen jeder einzelne dabei seinen eigenen Stempel aufdrückt. Sprich, sie sind vom Rapstil und der Thematik abwechslungsreich, nachvollziehbar und selten langweilig.
Okay, um die Lobeshymnen endlich auf den Punkt zu bringen und um mir die weitere Suche nach Argumenten hierfür zu sparen, jetzt die Wertung: Eine Platte, die man von Anfang bis Ende durchhören kann, mit der man viel Spaß, selten Langeweile hat, und zu den besten Veröffentlichungen deutschsprachigen HipHops gehört. Anspieltips gibt’s unter 0190/352054.
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