MKZWO Magazin
Ausgabe: 
MKZWO 133

In den Achtzigern und neunziger Jahren bestimmte das britische Label „Fashion Records“ nicht nur den UK Markt, sondern feierte auch große Erfolge auf Jamaika und in den USA. Mit der Significant Hits Compilation wird eine Reihe an teils unveröffentlichten Titeln für den Hörer zugänglich gemacht. Es ist meiner Meinung nach immer wieder schön eine Auswahl an „alten“ nicht bekannten Titeln zu hören zu bekommen.

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MKZWO 133

Erst war ich leicht irritiert vom Intro, doch dann ertönte in meinen Ohren der typische Alpha Blondy Sound und schon zuckte mein Körper nur noch um mir zu signalisieren „ich will tanzen- und zwar jetzt.“ Klare, starke Töne! Der Gesang erinnert dieses Mal etwas an Lee Scratch Perry zumindest beim ein oder anderen Song, doch die Hoffnung besteht das Alpha rechtzeitig merkt, wenn die Zeit gekommen ist sich zurückzuziehen.

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MKZWO 133

Klassische Ska Klänge durch Dr. Ring Ding und Ska Vaganza ertönen in meinen Ohren. Der typische 60er Jahre Ska Rhythmus ist einfach unverkennbar und unteranderem dadurch hat sich Dr. Ring Ding seit langem einen Namen und Wiedererkennungswert erarbeitet und zwar mit großem Erfolg. Das nun erschiene Album erinnert stark an das erste Album „Dandimite“ und somit sollte ein Anknüpfen an diesen Erfolg nichts im Wege stehe.

„Ach, der von Schlagzeilen!“ - Doch Refpolk hat auch seine eigenen Tracks. Mit „Über mich Hinaus“ veröffentlichte er Anfang des Jahres sein erstes Soloalbum. HipHop abseits von Macho-Gehabe, Sexismus und Themen, die man sich einfach auch sparen könnte. Refpolk macht es anders, linker Rap ist sein Sprachrohr und so äußert er sich mit Themen, wie Identifikation,Veränderungswille, Alltag, Isolation, Mobilisierung, Liebe und Solidarität.

Ausgabe: 
MKZWO 133

Die in Bremen beheimatete big veröffentlich gerade ihr erstes Album ‚Lullabies For Insomniacs‘, welches vor druckvollen Beats, intelligentem Arrangement und einfühlsamen wie authentischen Texten glänzt. Vor allem die eingängige Stimme von big beflügelt die durchweg mitreißenden Tracks und zieht sich wie ein roter Faden durch das abwechslungsreiche und dennoch kompakte Album.

Man öffnet die Tore für seriösen Nachwuchs in der HipHop- Szene. Real HipHop mal etwas anders. Keine Masken, dicke Goldketten und nackte Frauen, obwohl die Verkleidung schon her muss für Skits Vicious, Jay Reaper und MC Dopey Rotten aka Dope D.O.D.. Aus einem kleinen Städtchen nicht weit der Deutschen Grenze, in Groningen (Niederlande) schallt es neue Töne.

Nach seinem letzten Album „Angriff“, folgten zahlreiche Auftritte in ganz Deutschland, darunter spielte der sympathische Friese aus Wilhelmshaven, natürlich auch das ein oder andere Solikonzert. So auch der Titel seines neuen Albums: „Solikonzert“. Die Frage nach dem Warum, sprich, wieso er sein neues Album gerade so nennt, wird durch den gleichnamigen Track beantwortet.

Ihr wollt etwas Kieziges? Dann landet ihr mit dieser Band aufjeden Fall einen Volltreffer! Die fünf sympathischen MusikerInnen aus Berlin, mit dem Namen „Natasha In Forest“, haben sich gefunden, um Etwas zu schaffen. Etwas, was sie nicht genau definieren können. Aber eines ist klar, es entsteht stets eine tolle Mischung. Eine Stilrichtung, die sie selbst erschaffen haben, ohne dies explizit im Sinn gehabt zu haben, denn zunächst wollten sie „Indierock“ machen, nur etwas anders.

Seit Anfang April diesen Jahres ist diese mühevoll zusammengestellte Kompilation mit noch zum Teil unveröffentlichten Songs von Joshua Moses erschienen. Für ein Reggae-Urgestein dürfte diese ganz und gar nicht im CD-Regal fehlen. Vom britischen Label Bristol Archive Records wurden 30 Jahre Geschichte im weitesten Sinne als politische Botschaft verpackt und mit einem gesanglichen Meisterwerk geschmückt.

Ausgabe: 
MKZWO 132

Bereits im letzten Jahr erschien das Mixtape „Guten Morgen Welt“ des Südbadensers Oliver Stendke, aka Slonesta.